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Weltkulturerbe Serra de Tramuntana

von Jose Fernando Cortez

Dass Mallorca sehr viel mehr ist, als nur Sonne, Strand und Meer, das wissen die Einheimischen schon lange und die Touristen seit einiger Zeit auch.

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Kulturlandschaft in der Tramuntana

Dass Mallorca über wunderschöne Naturschönheiten außerhalb der Strände und Buchten verfügt, das ist den meisten spätestens seit 2011 bekannt. In diesem Jahr wurde nämlich durch die UNSESCO die Serra de Tramuntana im Norden von Mallorca zum Weltnaturerbe erklärt. Dabei waren die Chancen des Gebirges, dass es diese Auszeichnung erhielt, eher gering. Inzwischen ist weltweit bekannt, dass das Tramuntana-Gebirge in die Kategorie Kulturlandschaft aufgenommen wurde.

Flora, Fauna und landschaftliche Schönheit

Dabei hatte der internationale Rat für Denkmalpflege (ICOMOS) Schwachstellen in der Bewerbung festgestellt. Die Entscheidung der UNESCO ist aus heutiger Sicht sicherlich sehr förderlich gewesen für den Qualitätstourismus auf der Insel. Besonders hervorzuheben ist dabei die Bedeutung der Tramuntana als Kulturlandschaft. Diese hat sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt und ist sehr wichtig geworden. Eine Rolle spielten für die Entscheidung der UNSESCO letztlich auch die Flora und Fauna, wie auch die landschaftliche Schönheit und die spektakuläre Lage von Dörfern mitten in der Gebirgslandschaft. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist Deià.

Das geschützte Gebiet

Das heute als Welterbe geltende Gebiet umfasst einen Zentralbereich und wie auch eine Pufferzone. Das Kerngebiet hat eine Größe von 30.745 Hektar und 78.617 Hektar, welche auch ins Meer herausragen. Die Serra de Tramuntana ist ein sehr wichtiges Naherholungsgebiet auch für die Einheimischen. Hier kann man Bergsteigen, Klettern und Wandern und viele andere Aktivitäten unternehmen. Und das alles vor einer sehr beeindruckenden Landschaft, die einem zum Staunen und Träumen anregt.