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Arbeiten auf Mallorca

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Wer in Spanien bzw. auf Mallorca Arbeit gefunden hat, der muss auch die Arbeitsgesetze kennen. So ist es üblich, dass eine Probezeit vereinbart wird. Diese beträgt zwischen 2 bis 6 Monate. Die wöchentliche Arbeitszeit liegt bei 40 Stunden, wobei die tägliche Arbeitszeit 9 Stunden nicht überschreiten darf. Die "Siesta-Regelung" ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. 12 Stunden zusammenhängende Freizeit steht jedem Arbeitnehmer zu. Überstunden sind möglich, aber nicht mehr als 80 Stunden im Jahr erlaubt. Mehrarbeit muss zudem mit Urlaubstagen bzw. finanziell ausgeglichen werden. Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf 20 Tage bzw. 30 Tage Urlaub. Eingeschlossen sind hier die Wochenenden.

Sonderurlaub

Dieser Anspruch wird finanziell nicht abgegolten. Arbeitnehmern wird zudem auch das Anrecht auf 15 Tage Hochzeitsferien eingeräumt. Des Weiteren sehen die Arbeitsgesetze 16 Wochen Mutterschaftsurlaub vor. Beim Tod von einem nahen Angehörigen gewährt der Arbeitgeber 4 Tage Urlaub. Bringt die Ehefrau ein Kind zur Welt, gibt es zwei Tage Sonderurlaub und bei Umzug einen Tag Sonderurlaub. Im Vertrag muss auch mindestens die berufsunabhängige Mindestlohnhöhe vereinbart sein. Diese wird Jahr für Jahr neu von der spanischen Regierung vorgegeben. Viele Tätigkeitssektoren haben auch Gemeinschaftsabkommen.

Gehalt

Pro Jahr bekommt jeder Arbeitnehmer 14 Monatsgehälter. Außer den 12 regulären Monatszahlungen gibt es noch im Sommer und zu Weihnachten je ein Zusatzgehalt. Zu den weiteren Arbeitsgesetzen, über die man Bescheid wissen sollte, gehört auch, dass es Teilzeitregelungen wie etwas einen 400-Euro-Job nicht gibt. Grundkenntnisse in Spanisch sind in der Arbeitswelt auf Mallorca unerlässlich. Es gehört auch einfach zum guten Ton den Kollegen am Morgen auf Spanisch "Guten Morgen" und "Auf Wiedersehen" sagen zu können.